Der miese Ruf der Telekom-Mitarbeiter

Staubsauger-Vertreter werden nicht erwähnt. Bild: Alan Stanton/flickr

Mann, hab ich ein mieses Ansehen in der deutschen Bevölkerung. Ich bin nämlich Telekom-Mitarbeiter. Und die können die Deutschen offenbar nicht leiden. Das findet Jahr für Jahr das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des dbb Beamtenbundes und Tarifunion heraus. Für die so genannte „Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2011“ hat Forsa die Befragten auch in diesem Jahr wieder gebeten, „bei 30 Berufen anzugeben, wie hoch die jeweiligen Berufe bei ihnen angesehen sind“.

Die Telekom-Mitarbeiter, also auch ich, belegen in dieser Befragung Platz 28 von 30 möglichen, von der Position kommen wir nicht weg. Nachzulesen auf Seite 19 der „Bürgerbefragung“. Wir sind da allerdings in bester Gesellschaft und tummeln uns zwischen solchen Gesellen wie Gewerkschaftsfunktionären und Politikern (knapp vor uns) sowie Mitarbeitern von Werbeagenturen und Versicherungsvertretern (zum Teil deutlich hinter uns. Sorry, liebe Versicherungsvertreter…). Wirklich beliebt sind – auch da ändert sich seit Jahren nichts – Feuerwehrmänner, Kranken-/Altenpfleger, Ärzte und Polizisten. Was mich freut, sind ja auch wirklich verantwortungsvolle Jobs.

Solche Umfrageergebnisse lesen sich natürlich toll, und die Umfrage wird ja auch alljährlich gerne breit in den Medien erwähnt. Zum Beispiel bei Welt Online, sueddeutsche.de, Spiegel Online oder Berliner Kurier.

Aber machen wir uns doch mal die Mühe und sehen wir uns das Umfrageergebnis ein wenig genauer an. Dann stolpern wir schnell über einige Merkwürdigkeiten. So ist der Telekom-Mitarbeiter der einzige, der mit einem konkreten Unternehmen in Verbindung gebracht wird. Die Umfrage spricht zwar auch von Bank-Mitarbeitern, aber eben nicht von Deutsche-Bank- oder Commerzbank-Mitarbeitern. Und von Managern, aber nicht von Siemens-Managern. Und Post-, BP- oder gar Vodafone-Mitarbeiter findet man auch nicht. Das wäre auch nicht sonderlich sinnvoll, denn eigentlich sollen hier ja wohl Berufsgruppen miteinander verglichen werden. Zudem sind die genannten Unternehmen alle große Läden, in denen Menschen mit unterschiedlichsten Berufen zusammenarbeiten. Wie bei der Telekom übrigens auch. Hier schaffen Journalisten wie ich (immerhin Platz 19 des heiteren Berufe-Rankings), ‘ne Menge Beamte (Platz 23) oder Techniker (Platz 10) und sogar Ärzte (Platz 3).

Ich mache mir nix vor, liebe Forsa-Mitarbeiter und liebe dbb-Beamte (Achtung, unzulässige Verallgemeinerung!), die Umfrage wird im nächsten Jahr wohl wieder so laufen und nach Telekom-Mitarbeitern fragen. Denn mit der “News”, dass wir angeblich ein mieses Image haben, kann man immer leicht punkten.

Kommentare (50)

  1. Velocet sagt:

    Was soll das hier werden? Ein Artikel darüber das die Telekom immernoch ein Quasimonopol dank ihrer Leitungen hat?
    Die Telekom hat die Deutschlandweit teuersten Tarife, verlangt für Service das meiste Geld und fabriziert eigentlich am laufenden Band nur Bullshit. Ich denke jeder interne Mitarbeiter dürfte mir da zustimmen. Hier sind ausdrücklich Personen im Außendienst und Shopmitarbeiter außen vor.
    Denn sind wir doch mal ehrlich: Die Servicetechniker dürfen die Sachen ausbaden, die weiter oben verbockt werden.

    • tscheng sagt:

      Ich arbeite für einen Wettbewerber der Telekom, finde aber so pauschale Äußerungen wie “nur Bullshit” nicht fair. Das möchte ich nicht über “mein” Unternehmen lesen und auch nicht über die Telekom.

    • Klaus Baumann sagt:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      zum wiederholten Male habe ich persönlich bzw. in meinem engsten Familien- und Bekanntenkreis erfahren, dass ein Telekom-Techniker angeblich zur Umschaltung am Haus war, aber offensichtlich zu blöd zum Klingeln war oder zum Bedienen seines Handys, da ich extra eine Kontakt-Telefonnummer hinterlegt habe.
      Bitte hören Sie also auf, die Telekom-Außenmitarbeiter aus der Kritik zu nehmen! Jetzt muss ich wieder 12 Tage bis zum nächsten Termin warten!
      Diese Geschäftspraktik der Telekom mag nicht offiziell sein, aber offensichtlich ist sie dennoch.
      Vielen Dank fürs Lesen!
      Mit freundlichen Grüßen
      Klaus Baumann

      • vorberg sagt:

        Oh bei mir warens glatte Wochen, ich hab mir dann beim zweiten Termin nen gutes Buch gekrallt und bei offener Haustüre gelesen. Da ich nicht nochmals einen Techniker bezahlen wollte der Kärtchen in Kästen schmeissen kann.

    • Jay sagt:

      Ich muss sagen, dass ich vollzufrieden bin bei der Telekom. Qualität hat ihren Preis. Schon klar, dass Vodafone etc billiger sind. Aber wer will schon über Mobilfunk Festnetztelefonieren? Das geht gar nicht. Vor allem, wenn man irgendwo auf dem Land wohnt oder so.

      Wer auf die Telekom schimpft, dem wünsche ich viel spaß… Macht weiter so… Ihr seid schließlich nicht die einzigen Menschen, die einen Anschluss bekommen oder ne Störung haben!

    • MDS sagt:

      Man muss aber ganz klar sehen, dass die Telekom die Leitungen stellt, die sich Vodafone und Co. günstig einkaufen. Die Telekom darf sogar den Preis dafür nicht anheben, weil sie staatlich geknebelt werden. Das gleiche gilt auch für Preissenkungen der Tarife. Das zum einen.
      Zum anderen bildet die Telekom Techniker aus und stellt diese auch offiziell ein. Natürlich gibt es noch eine Handvoll Techniker, welche sich selbstständig gemacht haben und als freie Mitarbeiter Dienstleistungen für die Telekom erbringen.
      ABER: Die Telekom-Techniker als auch die freien Techniker bedienen genauso die Leitungen der anderen Anbieter. Diese Anbieter bilden wohlgemerkt weder aus noch stellen sie Techniker ein. Wenn ein Techniker nun einen Vodafone-Auftrag bearbeitet, wird er von der Telekom engagiert oder ist sogar von der Telekom, wird folglich also auch von denen bezahlt.
      Nur zur Information: Ein freier Techniker bekommt Aufträge von der Telekom, welche Haushalte zu bedienen sind. Darunter sind, mal angenommen, 5 Telekom-Aufträge/Störungen und 5 Fremdanbieter. Die Telekom bezahlt die Leistungen, welche für Telekom-Kunden erbracht werden, akzeptabel. Die Leistungen, welche für Fremdkunden erbracht werden, werden (aufgrund der o.g. Probleme) deutlich geringer vergütet. Daher kann sich ein Fremdanbieter die günstigeren Preise leisten. Wenn man bedenkt, welche Einsparungen dadurch zustanden kommen (Lohnkosten und deren Abgaben), ist es kein Wunder, dass die Fremdanbieter teilweise so viel günstiger sind.
      Zudem die Meisten der Fremdanbieter nicht mal eine separate Telefonleitung stellen, sondern lediglich Voice over IP (kurz VoIP), welches zum Teil eine deutlich schlechtere Sprach-Qualität aufweist und eine höhere Abbruchrate des Gesprächs beinhaltet. Das bedeutet, das Telefon läuft über die Internet-Leitung. Wenn das Internet eine Störung aufweist, dann funktioniert folglich auch die Telefonie nicht. Bei der Telekom hat man die Wahl, ob man einen VoIP-Anschluss nimmt oder eben nicht. Bei den meisten anderen Anbietern hat man diese Option nicht. Das heißt, hier wird an einer kompletten Leitung gespart. Ich jedenfalls kann auch noch telefonieren, wenn mein Internet eine Störung aufweist. Besonders blöd ist das meiner Meinung nach auch für ältere Leute, die eine Notruffunktion nutzen, falls ihnen etwas passiert. Wenn der Notruf über die Telefonleitung abgesetzt wird, ist das kein Problem. Wenn dieser aber über VoIP abgesetzt wird und die Leitung gestört ist, funktioniert auch nichts. Natürlich kann eine Telefon-Leitung auch eine Störung aufweisen, jedoch kommt das deutlich seltener vor.

  2. Julian sagt:

    Und wenn die Umfrage allgemein gehalten wird, würde ich explizit Telekom hinschreiben. Weil, dass was ich die letzten Monate erlebt habe wirklich unter aller Sau war!

  3. Ismail sagt:

    Die Mitarbeiter der Telekom finde ich ja meistens nett, aber das Unternehmen an sich ist der größte Dreck.

    Handy-Verträge wie Handschellen, ewiges Warten auf DSL, viel zu teure Tarife (Ja, überall!), Quasi-monopol auf Netze (was die innovative Entwicklung in Deutschland nachhaltig zerstört) und jetzt dieser Versuch Meinungsforschungsinstitute zu diskreditieren, indem man eigene Fehler nicht eingesteht.

    Kein Wunder, dass euch keiner mag.

  4. Peter M. sagt:

    Das könnte allerdings auch eine Chance gewesen sein, als einzigste Berufsgruppe mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht zu werden. Stellt EUCH vor ihr hättet Platz 1.

    INTERNET FÜR ALLE!
    …und ich hab euch lieb…

    nicht 47kB/s max., für 33 Euro nach 2 Monaten Verhandlung (Sowas bringt schlechte Platzierungen)

  5. Mathias K sagt:

    Auch ich bin unzufriedener Telekom Kunde , die Mitarbeiter selber sind freundlich ja, werden aber auch dazu getrimmt , sonst können Sie Ihre Tasche packen. Um auch mal meine Meinung da zu lassen…..

    Abgesehen von den wucher Preisen und dem schlechten Service sperrt man einem auch einfach mal so die Sim Karte, bucht Beträge ab die einfach nicht abgebucht werden dürfen.
    Ich habe jedenfalls meine Verträge gekündigt dort.
    Einen solchen Karnevalsverein unterstütze ich nicht länger.

  6. t_e_e_k sagt:

    huch…habe ich etwas verpasst, und es gibt im öffentlichen dienst noch mehr telekommunikations firmen als die telekom? vielleicht ist es auch ein problem, das man einen namen für eine firma genommen hat, der sehr allgemein ausgelegt werden kann.

    • Andreas Kadelke sagt:

      Die Telekom ist vor rund 15 Jahren privatisiert worden, zum öffentlichen Dienst kann man uns also nicht mehr rechnen ;)

      • Michael sagt:

        Bei manchen Leuten, die da abstimmen, können durchaus Mitarbeiter der Telekommunikationsbranche allgemein gemeint sein, mit denen sie etwas erleben, was ihnen nicht gefällt.
        Das betrifft dann auch Mitarbeiter der Dt. Telekom, aber eben nicht nur…

  7. nlx23 sagt:

    Ich tanze mal aus der Reihe, weil ich sein sehr zufriedener Telekom-Kunde bin. Ich habe bislang IMMER (wirklich immer!) positive Erfahrungen mit der Telekom gemacht. Im Mobilfunkbereich und im Festnetzbereich. Ich habe zwei Wochen auf den DSL-Anschluss gewartet und habe keinen überteuerten Tarif (Call & Surf Comfort 5 und Complete 120).

    “Handy-Verträge wie Handschellen” kann man ja nicht nur der Telekom andrehen. Jeder andere Mobilfunkbetreiber oder Provider bietet in der Regel 24-Monats-Tarife. Irgendwie müssen eure Handys ja auch finanziert werden. Denkt mal mit, ihr Trottel.

    “Deutschlandweit teuersten Tarife” Jopp. Schonmal etwas von der sozialen Marktwirtschaft gehört? Die Telekom hat einfach die meisten Marktanteile, da sagt der Staat, dass die Telekom etwas teurer sein muss, damit die anderen auch eine Chance haben und sich kein Monopol bildet. Sei froh deswegen oder gib dem Staat und nicht der Telekom die Schuld.

    “und dem schlechten Service” Falls du von der Hotline sprichst: Wenn du schon da anrufst und eh schon eine Dreckslaune hast, weil etwas aufgrund einer etwaigen Selbstverschuldung nicht funktioniert und am Telekom-Mitarbeiter deine Wut rauslässt… ehrlich denk mal nach, einem Trottel wie dir würd’ ich da auch nicht helfen.

    Ich grüße euch alle. Nein, ich bin nicht bei der Telekom angestellt. Regt euch schön über mich auf, wenn nicht, auch nicht schlimm, dann weiss ich, dass ich Recht habe.

    • newfarmer sagt:

      Na, da bin ich doch auch mal dabei. Danke, mir gehts genau so!

    • Florian R. sagt:

      Ich kann dir auch nur beipflichten. Der Service ist bei weitem der Beste. Da habe ich bei diversen anderen Anbietern wesentlich schlechtere Erfahrungen gemacht. Das mal etwas schief geht ist völlig normal. Es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden..

    • Deniz sagt:

      Da kann ich mich nur anschließen. Der beste Service.
      Qualitativ und Quantitativ sein, hat nun mal einen Preis!

      MfG

  8. Andreas Kadelke sagt:

    Ich finde einen Punkt gut, den Ismail und Mathias K angesprochen haben. Obwohl sich beide als unzufriedene Kunden bezeichnen, sagen sie, dass sie die Telekom-Mitarbeiter meist als freundlich erleben. Und genau darum geht es mir bei dem Beitrag: um die Telekom-Mitarbeiter. Die bemühen sich nämlich Tag für Tag, ihren Kunden guten Service zu bieten und werden durch solche eine Umfrage zu Unrecht in die Pfanne gehauen. Ich glaube nicht, dass den Initiatoren dieser Umfrage klar ist, dass sie damit rund 120.000 Menschen runtermachen. Und zwar jedes Jahr wieder. Und jedes Jahr wieder wird diese vermeintliche Nachricht von vielen Medien unreflektiert aufgegriffen und verbreitet. Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich ist mir klar, dass unser Laden auch unzufriedene Kunden hat. Aber wer sich mal im Internet umsieht, wird feststellen, dass eine Menge Menschen unseren Service auch loben (was ich bemerkenswert finde, denn gemeckert wird schneller als gelobt). Und dieses Lob bezieht sich auf Telekom-Mitarbeiter, die hier Tag für Tag einen guten Job machen.

    • Alex sagt:

      Freundlichkeit ist natürlich oberstes Gebot, jedoch ist es für viele auch ein Grauß, erst einen Hartzer mit 2 Wochen Produktschulung am Hörer zu haben, der sich nicht mit dem Unternehmen identifiziert (dem alles scheiß egal ist), die Produkte nur ungenau kennt und schon gar nicht supporten kann. Wenn die Auswahl (Beratung, Störung,… ) bei der Hotline wirklich funktionieren würde und man professionelles Personal am Telefon hätte, wäre der Ruf deutlich besser.

      Dinge die ich beispielsweise Schlimm fand und immer wieder gerne erzähle:
      - 11x an der Hotline weitergeleitet worden, jedes Mal musste das gleiche erzählt werden. Person 11 war dann scheinbar aus dem second level support und hatte richtig Ahnung.
      - Ich wurde schon beschimpft, warum ich bei der Störungsstelle anrufe, obwohl ich eine Beratung wollte und dieses auch dem Automaten gesagt habe.
      - Böse Beschimpfungen von der Kündigungshotline nur weil ich wegen der Kündigungsbestätigung, auf der steht ich sollte noch mal bei der Rufnummer xy zwecks Angebot anrufen, auch angerufen habe.

      Aber insgesamt: Ja Telekommitarbeiter haben auch bei mir nur einen mittleren Ruf, aber immer noch deutlich höher als die von 1&1. :-)
      -

      • Florian R. sagt:

        Es müssen nicht immer Telekommitarbeiter sein, die an der Hotline sitzen. Die meisten großen Netzanbieter arbeiten mittlerweile mit Outbound Call Centern d.h. das z.b. die Supportleistungen von Fremdfirmen übnernommen werden. Da sitzen dann beispielseweise in einem Callcenter 100 Mitarbeiter die für 5 verschiedene Firmen die Hotlines betreuen. Und die werden nicht von der Telekom, Vodafone oder O2 bezahlt sondern vom Callcenter selber.. Wieso sollten die also mit dem Unternehmen verbunden sein???

    • Brabax sagt:

      Ja es geht um den Mitarbeiter. Um den Mitarbeiter, der sich täglich müht und dem auf Grund von Prozessen und durch die Regulierungsbehörde offenbar täglich Steine in den Weg gelegt werden. Vieles würde er gern anders, besser machen. Aber man läßt ihn nicht. Die vielen externen Call-Center, die für die Deutsche Telekom arbeiten, machen es, da zudem noch unterbezahlt, oft noch schlechter…

    • Michael sagt:

      Es gibt ja auch genug Dinge, die nicht so laufen, wie sie laufen sollten und an denen der kleine Telekom-Mitarbeiter ggf. gar nicht viel ändern kann.
      Wenn dann aber durch chaotische Planungen, scheinbar x verschiedene Systeme bei der Dt. Telekom parallel, die vermutlich nicht problemfrei zusammenarbeiten und durch nicht nachvollziehbare Vorgaben aus höheren Entscheidungsebenen der Kunde mal wieder mit seinen Anliegen veralbert, hingehalten oder behindert wird, dann erreicht man damit keine Loorberen. Dies trifft dann auch ggf. alle, die im “Boot” Dt. Telekom sitzen.

    • Genervter Wartender sagt:

      Wir schreiben tag xyz im meinem persönlichen Vorgang.

      Ich möchte an dieser Stelle Herrn ANDREAS KADELKE die feinen Empfindungen attestieren (Ich habe ältere Beiträge gelesen, die das hier belegen).

      Bitte versuchen Sie sich mal in einen potentiellen Kunden und in einen “T-Verkäufer” hinein zu versetzen. (Die Kommentare kann man hier lesen). “Höheren Orts” werden Entscheidungen getroffen, die dem Umsatz dienen müssen (oder auch nicht). Dann muss man leider auch “Niedrigen Orts” damit umgehen (können, leider).
      Alle Telekom-Mitarbeiter (mit denen man Kontakt hat) sind auch dem Arbeitgeber verpflichtet (und können kaum anders im Kundenkontakt), werden dem entsprechen. . .
      Also werden alle Kundenkontakte vom “Kunden” bewertet, Auch die, wo sie nichts für können…
      Liebe Mitarbeiter der Telekom, sehr geehrter Herr Kadelke,(Alle MA mit Kundenkontakt) ich kann Euch / Ihnen keine Tadel anlasten, aber bei einer Differenzierung würde ich sagen wollen, dass einige Entscheidungen von Vorgesetzten , die zweifelsohne GUT ausgeführt werden, fehl sind. (Punkt)
      Ich könnte noch sagen, marktwirtschaftlich sei das gerechtfertigt, jeder Kleinunternehmer würde ähnlich verfahren, aber bei einer großen Institution ist es messbar. Die Wahrheit kommt irgendwann auf den Tisch; leider ist dann die Zeitperiode der Messbarkeit der vergangenen Entscheidung zu groß, und es triftt dann nicht mehr jenen, der den ganzen Salat veranstaltet hat (ähnlich der Politik) der/die “Fehl”-Entscheider gehen leer aus; leider müssen dann nur die kleinen Mitarbeiter, Journalisten, etc. daran glauben (Wehret den Anfängen).

  9. Wenn ich vielleicht mal meinen Senf dazugeben darf: Ich arbeite an einer Hotline, zwar nicht für die Telekom, dafür für ein anderes Unternehmen, über das die Kunden gern meckern.

    Mir ist aufgefallen, dass jene Kunden, die gern meckern, es einfach als selbstverständlich ansehen, dass man ein Unternehmen 24/7 erreichen kann. Da wird nicht hinterfragt, was das eigtl. für eine Belastung für die Mitarbeiter ist, die selbst an Feiertagen (oft nicht extra vergütet!) die Erreichbarkeit der Hotline sicherstellen.

    Stattdessen wird rumgepöbelt, was das Zeug hält, warum nun gerade am Sonntag keine Aktien verkauft werden können, oder warum nicht jetzt, sofort, aber pronto, der Servicetechniker ankommen kann, weil das Internet gerade rumspackt.

    Im Übrigen kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass Kunden deutlich mehr rumpöbeln und unfreundlich sind, als die Kundenberater. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass Gespräche aufgezeichnet werden.

    Ich schlage unverschämte Kunden übrigens immer mit Wortwitz und Ironie. Manchmal maßregele ich sie auch. Daran scheitern die nämlich, weil allgemein erwartet wird, dass an so einer Hotline nur gesellschaftliche Totalversager arbeiten, die man immer runterputzen darf. Es arbeiten da aber auch Menschen, die sich z.B. ihr Studium finanzieren. :)

    Kunden, die sich zu benehmen wissen, fühlen sich bei mir übrigens sehr gut aufgehoben. :) )

    • vorberg sagt:

      Man weiss doch was man für einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat oder? Ich als Kunde weiss auch was ich geordert hab und wenn ich das nicht bekomme bzw mir teilweise geliefert wird bin ich sauer.
      Was nicht heisst das ich den respektvollen Umgang mit meinem Gegenüber zurückstelle, aber nach dem zigsten Telefonat fällt auch mal der netteste Zeitgenosse um.
      Zudem bin ich in einem Vertrag geknebelt, der noch dazu künstlich verlängert wird. Und nur in sporadisch funktioniert.

    • mary sagt:

      Dazu muss ich auch mal was sagen letztens habe ich bei der telekom angerufen um meine bestättigung der kundigung zu erhalten weil es zulange gedauert hatte daruf hin habe ich mir vom Kundenberater nur beleidigungen anhören müssen und das es nicht sein problem wäre nochmals viele grüße an Herrn Schumann und das nur weil er zu überfordert mit meinen fragen war …..was ich sehr respektlos fand ………………….ach ja dazu wurde der vertrag einfach jedes mal von der telekom verlängert trotz kundigung per einschreiben also das ist wirklich verarsche ….kein wunder das telekom ein so schlechten ruf hat

  10. Rainer KW sagt:

    Die vielen Telekom-MA, die ich kenne sind alle gute Fachkräfte haben eine enge Bindung zum Unternehmen. Leider hat das Unternehmen das nicht so im Fokus. Erfahrung wird da nicht so geschätzt, da die meist mit Lebensalter verbunden ist. Jung und dynamisch sollen sie sein und möglichst billig. So ist das im DAX-Unternehmen DTAG. Wie gesagt die Mitarbeiter sind klasse.

    • Simon sagt:

      Hallo Rainer KW, auch wenn ich selbst noch ein jüngerer Mitarbeiter (26) bin: ich persönlich schätze die Erfahrung älterer Kollegen und erlebe das auch in meinem direkten beruflichen Umfeld. So stellt das Unternehmen z.B. Direkteinsteigern erfahrene Mitarbeiter als Mentoren oder Coaches zur Seite. Auch unsere Ausbildung wäre ohne erfahrene Kollegen kaum denkbar. Und Personalvorstand Thomas Sattelberger selbst hat die Bedeutung gestandener Fach- und Führungskräfte für die Wirtschaft betont. Daher schreiben wir auch viele Stellen aus, für die Erfahrung bedeutsam ist. Es ist uns also schon wichtig, den Erfahrungsschatz (potentieller) Kollegen zu heben ;-)

  11. Genervter Wartender sagt:

    Meine Erfahrungen beruhen auf aktuelle Situationen wo es nicht so funktioniert hat wie es sollte. Die Geschichte dauert jetzt schon seit 16 Tagen weiterhin erfolglos an.
    Würde ich die “Warte-” Musik ,die ich im Kundencenter in den ca. 6 Stunden bei ca 20 Anrufen zusammenfassen, so würde bestimmt 1-2 Stunden dabei heraus springen.
    1. Die Mitarbeiter im Shop werden der Aufgabe (personell) nicht gerecht, weil dort die Probleme auflaufen, die anders nicht zu lösen sind – Warum nur?
    2. Die nächste persönliche Kontaktsuche um einen Vorgang zu bereinigen, ist die HOTLINE 2202 – Dort geschieht ähnliches, aber aus einer gesunden Distanz.
    Bei beiden Bearbeitungen geht eine Kundenführung einher, z.B. mittels Computerstimme, bzw. Web-Site, die einzig und allein im Vordergrund haben, den Konzernumsatz zu steigern.
    Würde endlich eine Abteilung die Telekom entlasten, die sich NUR der Problemfälle annimmt, dann würde sich auch die Meinung auf diese Abteilung zentrieren und alle anderen Abteilungen (2202 + Shop) könnten Ihrer eigentlichen Bestimmung nachkommen.
    Leider ist das noch nicht so. Also liebe Telekom (nicht die einzelnen Mitarbeiter): Bitte richtet doch im Shop einen Nichtverkaufschalter nur für Bestandskunden ein, Sie werden sehen wo sich die Schlangen bilden…
    Ich hoffe der offene Vorgang wendet sich bei mir bald zum rechten, ansonsten . . .

    • Florian R. sagt:

      Fassen wir das mal zusammen:
      1) Die Telekom hat kostenlose Hotlines
      –> Bei den meisten Wettbewerbern ist sie kostenpflichtig
      2) Die Telekom hat Bundesweit ihre Shops verteilt wo Kunden sich mit sämtlichen Belangen an die Mitarbeiter wenden kann,
      –> Viele andere Anbieter haben keine so gute Versorgung mit direkten Ansprechpartnern

      Trotzdem regen sich immer noch alle auf das die Telekom Produkte so teuer sind.. Das hier aber mehr für den Service ausgegeben wird als bei den Wettbewerbern und das dazu noch die Bundesnetzagentur die Telekom zwingt solch hohe Preise aufgrund von Monopolstellungen umzusetzen sieht leider keiner. :(

      Und es wird gemeckert und gemeckert und gemeckert, das sich aber die Telekom-Mitarbeiter in den Shops und die Techniker sich Tag für Tag für den Kunden einsetzen und trotzdem noch vollgestenkert werden ist wirklich traurig… :(

    • Andreas Kadelke sagt:

      Hallo Genervter Wartender, wir sind ein großer Laden mit komplexen Prozessen und Systemen. Darum kommt es leider immer wieder mal zu Situationen, die Sie offenbar nun erleben müssen. Wir arbeiten intensiv an Verbesserungen und bleiben da auch dran. Darf ich Ihnen für Ihren Fall die Kollegen von Telekom-hilft empfehlen? Vielleicht können die ja etwas beschleunigen.

      • Genervter Wartender sagt:

        @Andreas Kadelke
        Vielen Dank für Ihre erklärenden Worte und über Twitter bzw. Facebook Aktion Telekom-hilft. Danke, Nein.

        @Florian R.
        Ich zählte nicht auf was die Telekom alles hat und alles umsonst macht, sondern ich zählte zwei Anlaufstellen auf. Dann habe ich von der Überlastung dieser Anlaufstellen gesprochen, die sich dann mit sämtlichen Belangen “herumplagen” müssen. Genau dieses habe ich versucht zu gruppieren und zu zuzuordnen (um es zu verbessern).
        .
        —–
        Einer der Standbeine der großen Telekom ist die mobile Kommunikation. Wenn nun diese mit dem Verkehr zur See verglichen werden kann, so sitze ich auf einer Insel und habe ein neues, schnelles Boot mit der Nutzung der Telekom-Fahrstrasse für 24 Monate mit einem Premiereticket zur Premiere bestellt. Wir schreiben heute Tag 17 nach der Bestellung.
        Mir zugebrachte Informationen sind :
        Tag 5 – Premiere: Ihr Boot ist nicht dabei
        Tag 6 – Sie haben gar kein Kaufvertrag unterschrieben, Ok Nochmal
        Ihr Boot ist spätestens am Tag 9 – 10 in Ihren Händen.
        Tag 9 bis Tag 17- heute:
        Keine weiteren mir zugebrachten Informationen
        sondern nur Vertröstungen (ohne weitere Aktion):
        ich verbinde Sie weiter,
        Ich schaue mal in einer anderen Software nach,
        Ich lege sie mal kurz ab :-) ,
        Mein Teamleiter veranlasst eine neues Boot
        Rufen Sie doch mal beim Fährverkehr an
        Ich werde Sie in 24 Stunden zurückrufen, das können Sie mir glauben, mein Name ist SoundSo
        ———–
        Alles oben zitierter Kraftausdruck
        ——
        Selbst ermittelte Infomationen:
        Aha Das ist mein Kundenkonto
        Aha da ist eine Paketnummer
        Aha das liegt ja schon seit 1 Woche dort im Paketzentrum
        Aha es kümmert sich NIEMAND darum
        ——-
        Ach ja ich vergaß, das ich Inzwischen eine Rechnung mit Kontoabbuchung erhielt für ein nichterhaltenes aber AUSGELIEFERTES BOOT, Aha
        —–
        Tag 17 – heute die Wende ?-
        2mal 2202 – ca 2 x20 Minuten
        1mal Fährlinie – ca 15 Minuten
        Ich habe nach mehrmaligem Versuch eine Verbindung zu einem 2202-Vorgesetzten bekommen –
        Aha-Jetzt kann die Fährlinie auch sehen das ein Boot vermisst wird – Nach 10 Tagen, Aha
        —-
        Zwischenfazit – Unterhalb eines Vorgesetzten sollte mann sich nicht abspeisen lassen.

        • Genervter Wartender sagt:

          ——
          Tag 18 Soll eine Neues Boot bekommen
          Fährline eröffnet Vorgang
          Tag 21: Fahrlinie: bitte veranlsssen Sie das T Nachforschungen betreibt
          Tag 23: Fährlinie: Habn Sie Boot schpn bekommen? sonst muss T Nachforschunge betreiben
          Tag 23 T: Neue Boote mit Premiereticket die SOO Groß sind, sind seit dem 15. (Meine Bestelltag) Nicht mehr lieferbar – wahrscheinlich wieder in 10 Tagen – aha
          ———
          Na dann ist ja alles klar. . .

        • Genervter Wartender sagt:

          Nächster Tag – Neues Glück
          in meinem Postfach (bei der Post :-) liegt ein Brief der T: GUTSCHRIFT
          Klasse ich krieg das Geld für mein Boot und für meine Standardpaketzustellung zurück – NEEEEEEE – Nur als Gutschrift auf mein Fährlinienkonto hähä – OK wo sind die Zinsen, so’n boot ist ja auch ein Taler wert? also :
          Tag 18: 2202
          Mitarbeiter I N A nach Zeit X verbindet mich Vorgestzte N ! Y : Ergebnis ich werde es der “Reklamationsabteilung zu kommen lassen” :-) ))))))))),
          ich melde mich bei Ihnen :-) )))))))))))))
          Ich warte auch auf ein boot!
          Aha

      • Genervter Wartender sagt:

        Tag 32! ! ! !
        2202: Sie bekommen ja ein Reklamationsboot ?
        Ihr 1. Boot wurde reklamiert und an jemanden anderen ausgeliefert ?
        Sie müssen sich hinten anstellen?
        Aha

        • Genervter Wartender sagt:

          Jetzt soll ich !!!!
          mich melden wenn ich ein Boot bekomme
          Aha

        • Genervter Wartender sagt:

          22.11.2011
          Tag 37 Nach erster Bestellung:
          Iphone 4S ist da-
          Sollte um Gutschrift bitten Antwort:
          Sie haben schon genung bekommen
          mehr kann ich ihnen nicht geben:
          Reklamtionsabteilung Deutsche Telekom
          Herr xxxx xxxxx

          • Andreas Kadelke sagt:

            Hallo Genervter Wartender,

            schön, dass Sie Ihr bestelltes iPhone nun erhalten haben – auch wenn es leider etwas länger gedauert zu haben scheint. Ich habe allerdings den Namen unseres Kollegen, den Sie in Ihrem letzten Kommentar gepostet haben, herausgenommen.

  12. Auch ich musste im Laufe der letzten 4-5 Jahre meine Meinung (aufgrund schlechter Erfahrungen) gründlich revidieren. Ich kann inzwischen keinem meiner Bekannten und Freunde noch einen von den Wettbewerbern der T-Com empfehlen, nach allem, was ich in den letzten 2 Jahren erlebt habe (Ich wohne auf „dem Land”, 50km von Frankfurt), auch wenn der Preis bei denen meist günstiger erscheint.

    Bin zwar nicht restlos zufrieden, aber der Service hat sich echt gemacht (subjektiv: manche Service-Leute geben ihre private Handy-Nr. raus, um auch nach Feierabend helfen zu können, kostenlos!)

    Das Einzige, was mir richtig missfällt, ist deren Breitband-Politik im ländlichen Raum. Hier müssten sie gezwungen werden (wie früher die Deutsche Bundespost überall Telefon hinlegen MUSSTE).

  13. Intenso sagt:

    Nörgeln und meckern , das machen die Deuschen doch am liebsten. Egal wo , wann und über was es wird genörgelt was das zeug hält. Zu kalt , zu warm , zu teuer usw. Ich Arbeite bei der Störungshotline der T-Com was mann dort manchmal von den lieben Kunden zu hören bekommt ist schon sehr schlimm. In den meisten fällen ist es aber so das , der Kunde die Störung selber verursacht hat , zb. KD: Mein W-Lan geht nicht mehr , ihr Vollidioten habt es abgeschltet. Ich: nein , warum sollten wir das machen, was für einen Router benutzen sie denn? KD: Netgar. Ich: Sorry sie meinen bestimmt Netgear. KD: Ja kann sein. Ich: Haben sie auch einen Telekom Router? KD: Ja , damit geht das scheiss Internet ja auch. Ich: Warum haben sie dann den Router ausgetauscht ? KD: Das geht dich nix an. Ich: Möchten sie , das wir ihren neuen Router gemeinsam einrichten ? KD: Na gut. Nach ein paar klicks ist der Kunde wieder Online. Kunde bedankt sich und verlässt zufrieden das Gespräch. Drei Tage später habe ich den gleichen Kunden wieder in der Leitung. (Ich gebe mich zunächst nicht zu erkennen) KD: Ich habe vor drei Tagen schon mal Angerufen , der Typ war ein totaler Spast und konnte nix. Ich: Aha , geht denn das Internet garnicht ? KD: Doch nur das W-Lan nicht. Ich: Was für ein Router haben sie denn ? KD: Sitecom. Grosses ? über meinem Kopf. Ich: Haben sie den Router neu? KD: Ja. Ich: Wurde der Router denn schon eingerichtet ? KD: Muss mann das ? Ich: Ja , wollen wir den Router gemeinsam einrichten ? KD: Ja. Nach ein paar klicks ist der Kunde auch mit dem neuen Sitecom Router über W-Lan Online. Ich gebe mich zu erkennen , ach Herr…. wir hatten doch schon mal vor 3 Tagen miteinander gesprochen. Kunde legt auf.

  14. Zunächst einmal: Hut ab! Ich finde diesen Artikel bemerkenswert. Dass Sie als Mitarbeiter der Telekom Stellung zu dieser Studie beziehen finde ich nicht unbedingt selbstverständlich. Die überwiegenden Reaktionen hier in den Kommentaren zeigen, dass ein Medium wie ein Blog oder auch eine Facebook-Seite gerne dazu genutzt werden, Dampf abzulassen. Oftmals auch, wenn die Beiträge nicht unmittelbar im direkten Kontext zum Artikel stehen. Egal, Hauptsache drauf hauen.
    Meine wenigen Erfahrungen mit der Telekom waren auch nicht die besten – allerdings waren sie bei Wettbewerbern wie Vodafone deutlich schlimmer. Aber darum geht es hier und heute nicht. Es geht hier um einen echten Mitarbeiter der Telekom, der Bezug auf eine Studie nimmt, die in meinen Augen aufgrund der geschilderten Darstellung eher fragwürdig zu werten ist (in der Tat, warum wird die Telekom beim Namen genannt, Banken aber bspw. nicht?) und Telekom-Mitarbeitern nicht unbedingt ein gutes Gefühl gibt (ich denke mal, dass es die Bahn noch schlimmer treffen wird :-) ). Ich finde es bemerkenswert, dass Sie als Mitarbeiter Stellung dazu nehmen, dem diskreditierten Unternehmen auf diese Weise ein Gesicht verleihen und auch die überwiegend negativen Kommentare zulassen. Dafür ziehe ich in doppelter Hinsicht meinen Hut. Weiter so!

  15. Neukunde leider! sagt:

    Ich finde, dass das Umfrageergebnis zu meine Erfahrungen mit Telekom übereinstimmt. Ich habe mich entschieden von Alice zu Telekom zu wechseln, mein Fernsehverkäufer meinte, dass Entertain besser (zuverlässiger) als Alice-TV wäre. Also bei Telekom einen neuen ISDN-Anschluss mit VDSL und Entertain bestellt und Telekom mit der Kündigung von Alice und der Portierung der alten Telefonnummern beauftragt. Nur die Kündigung bei Alice hat bisher geklappt, pünktlich zum 30.11. war die Leitung tot. Und bleibt tot bis mindestens 8.12. Und bei der Portierung wurden von 3 Telefonnummern 2 gelöscht. Vielleicht gelingt es diese innerhalb der kommenden 2 Wochen wiederzubeleben. Dumm ist nur, das auf diese Nummern die Patienten meiner Frau sich melden sollten. Eine Rufumleitung ist nicht möglich, da die Telefonnummern nicht mehr existieren. Die versprochene Umleitung der bestehende Nummer hat bisher auch nicht geklappt. Vorher habe ich natürlich die falsche Auftragsbestätigung beanstandet, telefonisch und auch schriftlich. Geantwortet wurde selbstverständlich nicht. Heute habe ich etwa 3 Stunden in Warteschleifen verbracht. Gestern war es glaube ich 2 Stunden. Eine Mitarbeiterin war der Meinung, das Alice schuld wäre, die hätten die Portierung verzögert. Also habe ich bei Alice angerufen, auch Warteschleife aber viel kürzer, und leider hat Alice Kündigung und Portierung zum 30.11. bestätigt und keine Verzögerung verursacht. Ich habe dann die Geschäftsleitung der Telekom Deutschland angerufen, und siehe da, in Bonn sind wohl extra kompetente Mitarbeiter beschäftigt, die sich um so aufgebrachte Kunden wie mich kümmern. Keine Warteschleife und auch keine Notlügen, aber leider ist wohl meine Portierung schief gelaufen und kann nicht mehr von Menschenhand gerettet werden. Ich muss bis 8.12. ohne Telefon und Internet leben , weil die “neuen vollautomatischen Systeme” es so wollen. Ob es auch Frau Merkel so ergangen wäre?
    Die Warteschleifen sind einfach viel zu lang, und wenn man dann auch verbunden werden soll und wieder 30 min. warten, und dann wieder verbunden werde, aber das Gespräch bricht nach weitere 40 Min. Wartezeit ab, damit man von vorn beginnen kann, dann muss Telekom froh sein, dass hier kein Meinungsforscher vor der Tür steht. Auf jeden Fall bereue ich sehr Alice verlassen zu haben. Sehr!

  16. Stefan sagt:

    Hm. Als IT-Arbeitgeber steht die Telekom aber auch nur auf Platz 17. Siehe http://www.computerwoche.de/karriere/karriere-gehalt/2485796/
    Immerhin hat sie sich von Platz 29 im Jahr 2010 auf diesen Platz in 2011 verbessert!

  17. Gerwin sagt:

    Telekomiker sind schon ein komisches Volk. Ich habe sehr einschneidende Erfahrungen gemacht, als die Telekom einen Tarif, den ich schon lange gekündigt hatte, plötzlich bei meinen Eltern, die in einem völlig anderen Ortsteil wohnten, abbuchte. Die lieben Telekomiker wollten einfach nicht begreifen, dass ich den Tarif längst gekündigt hatte und dass meine Eltern nicht stellvertretend zur Begleichung meiner “Schulden” sind. So hat die Telekom selbst es bis zum Anwalt eskalieren lassen. Der Anwalt hatte dann allerdings genug Verstand, sich bei mir zu entschuldigen und seinen Auftraggeber aufzufordern, die Forderung zurückzunehmen. Bis das passierte, musste ich völlig uneinsichtige Telekomiker per Telefon und im Tee-Punkt kennenlernen, die wahrscheinlich nur ihr Hirn haben, damit sie das Atmen nicht vergessen.

    Telekom? Auf gar keinen Fall!

  18. Ingo sagt:

    Mahlzeit,

    Ich finde schon, dass die Telekommitarbeiter (zumindest ein großer Teil) eine sehr eigene (Arbeitnehmer-) Spezies sind. So wie ich, werden wohl die meisten Befragten den Aussendienstmitarbeiter des tchn. Kundenservice vor Augen haben, wenn die “Berufsgruppe” der Telekommitarbeiter angesprochen wird.
    Die Telekom ist ein ehemaliges Staatsunternehmen, das vor etlichen Jahren privatisiert wurde. Ein Unternehmen, das sich am Markt behaupten muß, das auch noch sein Monopol abgeben musste und durch die Bundesnetzagentur “gegängelt” wird. Das ist ein Fakt, der wohl bis zu den Mitarbeitern noch nicht so recht vorgedrungen scheint. Es herrscht immer noch verbreitet eine längst überholte Arbeitseinstellung aus den “guten alten Staatsunternehmen-Zeiten”. Überdurchschnittliche Eikommen stehen unterdurchschnittliche Arbeitsleistungen gegenüber. So verhallen die Mahnungen eines Rene Obermann im Nirgentwo, wenn er die teilweise doch erheblichen Einkommensunterschiede im Vergleich zum Rest der Telekommunikationsbranche ins Feld führt. Allenfalls die entrüstete Frage “Was, wir sind faul und überbezahlt!?” Das ist jetzt etwas hart, wenn man es doch als “alter Telekommer” nicht anders gelernt hat, trifft aber irgendwie im Besonderen auf die “alten Hasen” zu. Ich will hier nicht alle Mitarbeiter des Konzerns über einen Kamm scheren, es gibt zweifellos auch sehr fleißige Leute, die bekommt man aber bedauerlicherweise kaum zu sehen.
    Es ist schon eine Crux für Herrn Obermann, einerseits ein Ungetüm von einem Konzern provitabel führen zu müssen, auf der anderen Seite eine mächtige Gewerkschaft, die allem Anschein negiert, dass nur das für Löhne gezahlt werden kann, was auch erarbeitet wurde. Immerhin schafft es der Konzern Auftragnehmer mit Verträgen zu vepflichten, die es ermöglichen diese Firmen wie eine Zitrone auszupressen. Und das häufig zu Preisen, die ganz klar keine faire Entlohnung derer Mitarbeiter zulassen.

  19. rupinakel sagt:

    Ich habe ein Haus (innerhalb einer Bestandssiedlung) gebaut und mich für die Telefonversorgung durch die Versatel AG entschieden. Nun muß die Telekom AG meinen Anschluss “freischalten”, damit ich über Versatel loslegen kann. Leider bin am Freischalttag nur ich und nicht der Service-Techniker der Telekom anwesend. Rückfragen bzw. Beschwerde bei der Telekom AG mangels Kundennummer der Telekom ergebnislos. Versatel hat wohl auch keine Befugnisse hier einen ordentlichen Service durch die Telekom zu gewährleisten. Dem Kunden, also mir, bleibt nur weitere Schalttermine über weitere Schalttermine zu vereinbaren und für die erforderliche Wartezeit (ausschließlich 8 bis 12 Uhr) von der Arbeit fern zu bleiben bis evtl. doch mal ein Service.Mitarbeiter sein Navi richtig bedient oder ggf. meine hinterlegte Handynummer benutzt um etwaige Probleme bei der Anschriftenfindung zu erörtern.
    Bedauerlicher Weise obliegt der Telekom hier das Anschaltmonopol, also sind die Kunden nunmal auf Gnade und Gunst dieser zuverlässigen Mitarbeiter angewiesen.
    Aber wie lange muss man sich das gefallen lassen. Wer ersetzt einen denn den Verdienstausfall wenn sinnlos gewartet wird??Fragen über Fragen …
    Aber die Zufriedenheit steigt nicht gerade !!! Komisch! Meines Erachtens ist der miese Ruf berechtigt!!!

  20. ich kann über die T- Mitarbeiter nicht meckern, nur über den Preis

  21. Peter Coler sagt:

    Eigentlich wurde schon immer auf dieses Unternehmen geschimpft, früher auf die Deutsche Bundespost. Aber mit der Privatisierung konnt es nicht besser werden, weil – denkt mal nach – ein privates Unternehmen will Gewinne machen, egal wie. Leider hatte man halt nicht immer die besten Manager geholt, vorallem keine, die durch Sachverstand aufgefallen sind. Und alle Jahre wurde der Laden wieder umgekrempelt, alles angeblich besser gemacht. Aber die früheren gut ausgebildeten Mitarbeiter wurden hinaus gedrängt und schnell angelernte, weil billigere Mitarbeiter eingestellt. Wie kann da etwas besser werden. Beschwert Euch weiter oben, oder noch besser ganz oben. Und wenn an der Spitze wieder nichts funktioniert, wird der alte Vorstand mit Abfindung weggelobt und ein neuer, der wenig Ahnung hat eingestellt, aber glaubt jetzt alles besser machen zu müssen. Halt so wie alle anderen teueren Manager in der Wirtschaft auch. Lest einmal das Buch “Das Peterprinzip” von Prof Peter, dann wisst ihr schon, wie es ist.

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