Nach ca. 60 Prüfungen, gefühlt 1.000 geschriebenen Seiten und der Verteidigung meiner Masterarbeit sollte nun auch der Studiumsabschnitt meines Lebens zu Ende gehen. Jetzt sollte ich doch eigentlich für die Arbeitswelt vorbereitet sein, oder? Doch ehrlich gesagt, ich fühlte mich, wahrscheinlich wie viele andere Absolventen auch, nicht wirklich wohl in meiner Haut.
Meine Tage in Regensburg konnte ich bis zu diesem Zeitpunkt an einer Faust abzählen. Gleich Null! Zwar ist es nach Ringwood, Leipzig und Valencia nicht das erste Mal für mich, meinen Lebensmittelpunkt zu verlagern, aber trotzdem war das Gefühl diesmal ein ganz anderes.
Kaum waren also die letzten Worte meiner Verteidigung mir über die Lippen gegangen, fand ich mich schon auf dem Weg nach Regensburg wieder –meinen zukünftigen Arbeitsort. Da mein Geldbeutel nach dem Studium eher zur Aufbewahrung meines Personalausweises diente, möchte ich hier erwähnen, dass die Übernahme eines großen Teils der Umzugskosten von der Telekom mir eine gute Stütze war. Dies beinhaltet in meinem Fall unter anderem eine Besichtigungsreise, den Umzug als Solches und auch eventuell anfallende Maklerkosten, was mir in Regensburg wirklich sehr geholfen hat. Wie dem auch sei, auf einer solchen Besichtigungsreise befand ich mich dann. Im Gepäck dutzende Kontakte für eventuelle Wohnungsbesichtigungen, die Anfahrtsbeschreibung des Telekomgebäudes und für die mentale Unterstützung natürlich meine Freundin.
In meinen ersten Tagen in Regensburg lernte ich, neben dem hart umkämpften Wohnungsmarkt und einigen bayrischen Delikatessen, auch meine zukünftigen Team-Kollegen kennen. Die Atmosphäre wirkte sehr familiär. Sie waren mir gegenüber sehr aufgeschlossen. Da ich bisher aber alle Gespräche nur übers Telefon geführt hatte, konnte ich anfangs den Gesichtern auch keine Namen zuordnen. So stand ich dann mehr oder weniger ahnungslos auf einmal vor meinem baldigen Gruppenleiter…ups! In einem anschließenden Gespräch konnte ich dann aber all meine Fragen loswerden und wurde über mein zukünftiges Arbeitsumfeld aufgeklärt. Beruhigt fuhr ich nach Hause. Doch so ganz wohl war mir noch nicht. Fragen wie „Was wird wohl von mir erwartet? Soll ich von Anfang an alles alleine machen? Ganz nach dem Motto: einfach ins kalte Wasser schmeißen und sehen ob er schwimmen kann?“ gingen mir durch den Kopf. Natürlich wollte ich in meinen ersten Arbeitswochen nichts falsch machen.
Meine Anfangswochen im Konzern vergingen wie im Flug. Für Fragen zu meiner Arbeit wurden mir ein fachlicher und ein organisatorischer Mentor zugeteilt. Zudem haben mein Kollege, der auch mit mir angefangen hat, und ich einmal pro Woche ein Treffen mit unserem Gruppenleiter. Vor allem in den ersten Wochen war dieses Wochengespräch sehr hilfreich, da man hier direkt seine Fragen loswerden konnte und man auch merkte, dass man eben nicht einfach nur ins kalte Wasser geworfen wird. Weiterhin bestanden die ersten Wochen aus dem Kennenlernen vieler unbekannter Gesichter, den ersten zu lösenden IT-Problemen, viel Lesestoff und den ersten Currywurst – Erfahrungen in der Kantine. Das Lächeln, welches ich vor Aufregung wohl in Leipzig vergessen hatte, war nach kurzer Zeit doch in Regensburg wieder zurückgekehrt.
Obwohl ich über mein Studium an der HfTL schon einiges, was die Telekom betrifft, kennen gelernt hatte, hab ich mich trotzdem sehr auf die Veranstaltung Welcome@Telekom gefreut. Dabei werden den Jump in!-Neueinsteigern Themen wie Strategie, Organisation, Historie, Leitlinien und Telekom als Marke näher gebracht. Es hat mir viel Spaß gemacht die anderen Neueinsteiger kennenzulernen. Über diese Veranstaltung habe ich schon zuvor verschiedene Meinungen gehört. Von sehr gelungen bis zu viel zu viel Magenta. Ich finde, gerade aus dem Blickwinkel betrachtet, dass jeder Mitarbeiter gleichzeitig auch seinen Arbeitgeber repräsentiert, Welcome@Telekom eine sehr wichtige Veranstaltung. Grundvoraussetzung für jeden Botschafter ist es doch, dass man sein Unternehmen kennt und weiß, welche Strategie es verfolgt. Zu der Beurteilung der Veranstaltung kommt natürlich auch hinzu, dass es echt Spaß gemacht hat, die anderen Neueinsteiger kennenzulernen und mit den Kollegen ein wenig im Hotel zu kickern
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Ebenso lud Welcome@Telekom Anfang Januar dieses Jahres zu einer Besichtigung der T-Gallery in Bonn ein. Hier wird in zwei Stunden gezeigt, wie die Welt von morgen aus technischer Sicht aussehen kann. Man wird durch verschiedene Welten des Zukunfts-Alltags begeleitet: zu Hause, unterwegs, auf Arbeit. Da die Technik hier mit Prototypen realisiert wird, ist auch alles, was hier gezeigt wird möglich. Ob die Zukunft tatsächlich so aussehen wird kann niemand sagen. Nach dieser Veranstaltung kann ich aber behaupten:
Ich freu mich drauf.

=) klingt spannend. weiter so!