Start up! – Mein Recall für Finanzen

silber-blaues Mikrofon auf schwarzem Hintergrund

Staffan Vilcans, flickr.com

Nach anstrengenden und turbulenten elf Semestern ist es nun endlich geschafft: „Ich bin Diplom Volkswirt. Yeaah!“ Die Freude jedoch hielt sich in Grenzen, denn eine neue, große Herausforderung stand an: Jetzt hieß es bewerben, bewerben,  bewerben. Aber wie finde ich den zu mir passenden Arbeitgeber? Eines war sicher: irgendetwas mit Zahlen, Analysen etc. sollte es sein.

Bei der Absolventen-Messe in Köln, auf der sich viele namhafte und renommierte Unternehmen vorstellen, hatte ich den Stand der Telekom besucht. Dort erfuhr ich von dem Einstiegsprogramm Start up! für zukünftige Nachwuchskräfte der Deutschen Telekom. Das hörte sich für mich alles sehr interessant und spannend an. Auf die Frage, was denn die Voraussetzungen für das Programm seien, wurden die klassischen Kriterien genannt:
- ein abgeschlossenes Studium (erledigt :-) )
- Praktika und Auslandserfahrungen (Auslandssemster in USA und Spanien)
- gewünscht: Soziales Engagement (ehrenamtlicher Tutor für Kinder sozialschwächerer Familien).

Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen in der Jobbörse hochgeladen hatte, ging es recht zügig. Ich erhielt in wenigen Tagen die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch in die Konzernzentrale nach Bonn.

Ich kann mich noch gut erinnern: Vor lauter Aufregung haben meine Beine gezittert und mein Herz bis zum Hals geklopft. Nun musste ich mich aber auf das Gespräch vorbereiten, doch je mehr ich mich mit der Vorbereitung beschäftigte, desto nervöser wurde ich. Mögliche Fragen wie: „Wieviel Kilogramm wiegt New York?“ „Wie viele Smarties passen in einen Smart?“ Hallo?? Sollte ich wirklich mit solchen Fragen konfrontiert werden?

Als der große Tag dann kam, sagte ich zu mir: „Sei einfach Du selbst“. Und getreu diesem Motto lief mein Gespräch auch. Wirklich freundlich und ja schon fast herzlich  wurde ich im Foyer der Telekom Service Zentrale empfangen. Das Vorstellungsgespräch dauerte etwas länger als eine Stunde und ich kann nur sagen: es war human. Was ich persönlich hilfreich und erleichternd fand, war die schnelle Mitteilung  über die Entscheidung (bei mir waren es nur 15 Minuten nach dem Gespräch), ob man zum Assessment Center zugelassen ist oder nicht.

Ich hatte es geschafft – Ich war im „Recall“ – und das ganz ohne zu singen :-) . Jedoch folgte jetzt der aufregendste Part des Auswahlprozesses – das Assessment Center.  Was ich hierzu empfehlen kann: Mit einer soliden Vorbereitung ist auch dies einfach zu meistern. Wichtig ist, du selbst zu bleiben, denn das ist, was dich dann ganz relaxt durch das AC führt.

Ähnlich wie Vicky und Anna-Lena bin ich nun Start up! bei der Telekom. Im Vorstandsbereich Finanzen durchlaufe ich nun die verschiedensten Stationen bei der Telekom. Besonders gespannt bin ich schon auf den Auflandsaufenthalt. Und so viel kann ich schon einmal verraten: Es geht nach Griechenland. Kalimera :-) .

Was aber genau ein Finanzer bei einem Konzern der Informations- und Kommunikationstechnik zu tun hat, werde ich euch hier in Zukunft berichten sowie weiterhin von meinen Erfahrungen und Erlebnissen unter dem Dach der Telekom.  Was meint ihr? Ich freue mich auf eure Fragen.

Kommentare (1)

  1. Begeisterter! says:

    Einen sehr guten Einblick in den Bewerbungsprozess gewähren Sie uns! Vielen Dank dafür – ich erhoffe mir ebenfalls eine Teilnahme am Recall und das ohne Gesang! :-)

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  • Vielleicht sitzt auch ihr bald hier im Career Center der Deutschen Telekom Heute melde ich mich aus meinem neuen und gleichzeitig auch letzten Projekteinsatz innerhalb meines Start up!-Programms. Mich hat es diesmal in den HR-Bereich getrieben und zwar in den Bereich Recruiting & Talent Service (kurz: RTS). Eigentlich hatte ich bisher nicht wirklich viel mit Human