An der Cloud führt kein Weg vorbei – schreibt dpa-afx. Und auf der anstehenden CeBIT in Hannover ginge es auch längst nicht mehr darum, ob die Cloud das Modell der Zukunft sei, sondern nur noch um das Wie. Die CeBIT selbst spricht vom diesjährigen Highlight-Thema „Cloud Computing“ als Megatrend der IKT-Branche, der das „ultimative Standardkonzept für jede Art von zukünftiger IT-Nutzung“ werden könnte…
Unser Vorstandsvorsitzender René Obermann sagte dazu heute in Hannover: “Nachdem sich der Trend durchgesetzt hat, dass alles immer mobiler wird, gehen Dienste und Anwendungen jetzt in die Cloud.”
Das ist eine logische Entwicklung, die dem Datenhunger der Welt geschuldet ist. Der ist kaum zu stillen: Social Media, Online-Banking, -Shopping, -Gaming, es werden immer mehr Daten produziert. Im Jahr 2010 hatte die Datenmenge weltweit laut der Studie “Digital Universe” von IDC erstmals die sogenannte Zettabyte-Größe erreicht (eine Eins mit 21 Nullen), 2011 sollen wir es auf 1,8 Zettabyte gebracht haben. Um die ständig wachsenden Datenmengen verarbeiten zu können, müssten Unternehmen nonstop in IT-Infrastruktur investieren. Oder sie nutzen Cloud Computing, damit wird IT erheblich günstiger und für Kunden weniger komplex als bisher.
IT-Service Anbieter arbeiten kontinuierlich an neuen Cloud-Lösungen, um die Technologie noch stärker zu standardisieren und zu automatisieren und damit für Kunden einfacher nutzbar zu machen. Denn die Cloud boomt im Geschäftskundenbereich, seit das Vertrauen in den Service wächst. „Cloud ist Vertrauenssache“, wie René Obermann heute in Hannover sagte. Aktuell setzen rund 600 Geschäftskunden auf Cloud-Lösungen der Telekom. Gerade auch für den Mittelstand bietet sich viel Potenzial durch Cloud-Anwendungen flexibler und kostengünstiger arbeiten zu können. Darauf geht die Telekom mit dem heute vorgestellten Business Marketplace ein, auf dem wir mittelständische Kunden und innovative Softwareanbieter auf einer Plattform zusammenbringen. Hier werden wir Cloud-Anwendungen bereitstellen für eine bessere Zusammenarbeit (Videokonferenzen und Online-Besprechungen), Buchhaltung und Rechnungswesen sowie Sicherheit (Firewalls, Virenschutz).
Auch für den privaten Nutzen bietet die Cloud vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Das erkannten Mitte der 2000er Jahre schon Amazon, Google, Microsoft und Co. Und schnell rückte mit Smartphones, Apps und Social Media weiterer Bedarf aus dem privaten Markt nach. Möglichkeiten, Musik, Bilder und Videos zu teilen und zu streamen, machten dann auch dort Cloud Computing populär. Wir bieten dafür das kostenlose Mediencenter an, in dem Musik, Videos oder Bilder abgelegt werden können oder per Link mit anderen ausgetauscht. Der E-Mail-Dienst mit dem T-Online E-Mail Postfach zählt zu den am meisten genutzten in Deutschland. Mit der Telekom Cloud haben wir dann alles unter einen Hut gebracht.
Also, wie gesagt, alles keine Frage mehr,„ob“ die Cloud ein Zukunftsthema ist, sondern „wie“ und wie es weitergeht. Was heißt das für die Telekommunikationsunternehmen? René Obermann sieht eine stetig wachsende Nachfrage. Auch wenn Unternehmen ihre Daten nicht gänzlich in die Cloud verlagern, so werde Cloud Computing zumindest ergänzend auch genutzt werden. Und auch Privat wollen Nutzer immer und überall Zugriff auf ihre Bilder, Filme, Musik haben und über kurz oder lang diese in die Cloud verlagern. Telekommunikationsunternehmen sieht er mit dieser Entwicklung in einer neuen Position in diesem Ökosystem, denn in der Cloud-Industrie zählt die Netzverbindung, die sogenannte „Konnektivität“, in einer neuen Weise. Die Cloud-Services werden schließlich übers Netzwerk geliefert und deren Betreiber spielen daher eine wichtige Rolle, was die Qualität des Erlebnisses angeht.
Was ist dem Kunden denn wichtig? Einfach muss es sein. Einfacher Zugang und einfache Bedienung. Verfügbarkeit auf allen Geräten. Alles sehr wichtig, aber auch kein „Hexenwerk“, findet Obermann. Das ist quasi das „must“ für jeden Cloud-Anbieter. Wenn es aber um Spiele oder HD-Videos aus der Cloud geht, dann wird es immer anspruchsvoller. Hier muss die Konnektivität stimmen, damit der Verbraucher sein volles Cloud-Erlebnis bekommt. Da kommen wir mit unserem Netzwerk ins Spiel. Und das muss intelligent sein, um die Datenmassen bestmöglich zu managen. Und sicher muss es sein, schließlich will der Kunde in der Cloud sein digitales Hab und Gut unterbringen. Zwar gibt es da bei manchen noch Sicherheitsbedenken. Doch auch die können wir – glaube ich – zerstreuen, mit dem TÜV-Siegel fürs Mediencenter.
Auf der CeBIT vom 6. bis 10. März dreht sich auch auf unserem Stand (Halle 4, Stand D26) alles ums Thema Cloud. Wer jetzt schon mal wissen will, was die Telekom alles rund um das volle Cloud-Erlebnis anbieten kann, dem sei unser Cloud-Special ans Herz gelegt.
Im Videointerview spricht René Obermann über die neuen Produkte, die die Telekom auf der CeBIT zeigt, wie beispielsweise den Business Marketplace und die De-Mail.

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An der Cloud führt kein Weg vorbei?
Für diejenigen, die bei der Breitbandversorgung weiter vergessen werden schon!
Oder funktioniert die Cloud neuerdings auch über Rauchzeichen?
Solange alle, die bei der Breitbandversorgung tätig sind, sich weiter nur auf Ballungsgebiete und Unterstützung durch Gemeinden konzentrieren, wird das genau so ein Versorgungs-Flickenteppich bleiben, wie er bisher immer noch ist.
Hier sollten alle Beteiligten erst einmal ihre “Hausaufgaben” machen und ihre Möglichkeiten nutzen – auch die Telekom. Davon sind wir aber noch weit entfernt…