Als RenĂ© Obermann heute morgen in Berlin die Next eröffnet hat, unternahm er dabei, wenn auch nur kurz, einen Ausflug in die Tierwelt: “Ich glaube, Elefanten (wie wir) können tanzen”, sagte der Telekom-Chef. “Und das werden sie in Zukunft auch mĂĽssen.” Die Telekom hat bereits mit dem Tanzen begonnen und sich fĂĽr Kooperationen mit kleineren Unternehmen geöffnet. Und sie will dies noch forcieren. Darum gab Obermann auf der Next auch den Startschuss fĂĽr hub:raum, den neuen Telekom-Inkubator in Berlin. Inkubator ist das, was man frĂĽher im vor-digitalen Zeitalter wohl im weitesten Sinne ein GrĂĽnderzentrum nannte. Hier können junge Firmen oder Unternehmer Hilfe und UnterstĂĽtzung finden, die eine vielversprechende innovative Idee haben, die aber noch nicht so recht wissen, wie sie aus dieser Idee ein Geschäftsmodell machen können.
Min-Kin Mak ist der Chef dieses Inkubators, und er hat mir in einem kurzen Interview auch die Frage beantwortet, ob die Telekom nicht genug eigene innovative Ideen habe. Es gehe nicht darum, entweder eigene oder externe Ideen zu fördern, so Mak. Wenn man bedenke, wie viele Menschen in der Welt innovative Ideen entwickelten, leuchte schnell ein, dass ein Unternehmen internen und externen Sachverstand nutzen müsse.
Die Telekom nutzt diesen Sachverstand schon seit einiger Zeit durch Partnerschaften mit Unternehmen wie beispielsweise Jawbone, MyTaxi oder Lookout. Mit hub:raum gehen wir nun auch einen weiteren Schritt beim Partnering und sprechen gezielt die ganz jungen Unternehmer an, die unter anderem vom Know-how, vom groĂźen Kundenstamm und auch von den finanziellen Möglichkeiten der Telekom profitieren können. Die Zusammenarbeit im hub:raum soll in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten laufen – weitere Partnerschaft durchaus denkbar.
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