Chancen für junge Unternehmen

Große Unternehmen funktionieren nicht nur für sich alleine. Um sie herum bildet sich ein Ökosystem von weiteren Unternehmen: Lieferanten, Kunden, Entwicklern, Agenturen, Logistikunternehmen, Partnern und und und… Ein System, von dem alle Seiten profitieren: der Reifenproduzent, der den Autohersteller beliefert; der Kunststoffproduzent, der Schuhsohlen für Sportschuhe herstellt; die Agentur, die eine Marketingkampagne für das Transportunternehmen entwickelt; der App-Entwickler, der eine mobile Anwendung für Smartphones auf den Markt bringt. Und natürlich die großen Unternehmen, die erst mit diesen und vielen anderen Zulieferern und Dienstleistern ihre Produkte auf den Markt bringen und verkaufen können. Das gilt auch für die Telekom.
Speziell auf dem Gebiet der Innovation haben wir dabei in den vergangenen Wochen und Monaten verstärkt auf Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb des Konzerns gesetzt. Davon wollen wir natürlich profitieren, aber das bietet auch vielen jungen Unternehmen die Möglichkeit, mit ihrer Geschäftsidee Erfolg zu haben.

Auf der Next in Berlin hatte unser Chef René Obermann im Mai drei Maßnahmen vorgestellt, mit denen die Telekom die Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen vorantreiben will:

1.    Der Inkubator hub:raum, auf der Next gestartet, soll jungen Firmen helfen, die eine innovative Idee haben, aber noch nicht wissen, wie sie daraus ein Geschäft machen können.
2.    T-Venture, die Wagnis-Kapitalgesellschaft der Telekom, soll mehr Venture-Beteiligungen eingehen.
3.    Die Entwickler-Plattform Developer Garden soll um standardisierte Schnittstellen erweitert werden, die es Entwicklern leichter machen, mit der Telekom zusammenzuarbeiten.

Mittlerweile hat sich auf allen drei Feldern einiges getan:

•    hub:raum: Die Vorbereitungen für den Einzug des ersten jungen Start-Ups in den hub:raum in Berlin laufen. Weitere Start-Ups, 10 bis 15 pro Jahr, sollen folgen.
•    T-Venture: Die Beteiligungsgesellschaft hat sich an DropGifts beteiligt. DropGifts ermöglicht es seinen Kunden, Geschenkkarten einfach online zu verschenken. Social Gifting nennt sich das. Und ganz frisch hat sich t-Venture auch an LevelUp beteiligt. Weitere T-Venture Beteiligungen werden folgen.
•   Developer Garden: Die Entwickler-Plattform wurde umfassend überarbeitet. Gleichzeitig arbeitet die Telekom hier mit Microsoft und Intel zusammen. Dadurch erweitert Developer Garden sein Angebot an Software-Komponenten und seine Reichweite. Rund 17 Millionen Entwickler sollen durch die Zusammenarbeit angesprochen werden.

Für junge Unternehmen und Entwickler ergeben sich aus diesem Maßnahmenpaket also ganz neue Chancen. Die Telekom jedenfalls, das hat René Obermann auf der Next deutlich gemacht, freut sich auf die Zusammenarbeit.

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