Solide und insgesamt gute Zahlen hat die Deutsche Telekom heute für das zweite Quartal präsentiert. Und das, obwohl die Ergebnisse in der Telekommunikationsbrache zuletzt eher gemischt ausgefallen sind. Konzernchef René Obermann hat daher heute gemeinsam mit Finanzvorstand Timotheus Höttges die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr bestätigt.
Einen wesentlichen Anteil daran hatte auch die weiterhin gute Entwicklung auf dem Heimatmarkt. Was genau dort die Treiber für das gute Ergebnis waren, wie es mit dem deutschen Geschäft weiter geht und ob die Telekom vor dem Einfluss der wirtschaftlichen Entwicklungen gefeit ist, dazu hat mir René Obermann in einem kurzen Interview seine Einschätzung gegeben. Außerdem hat er erklärt, warum die angekündigte Neu-Ausrichtung der Europäischen Regulierungspolitik positiv für die Telekommunikationsbrache und den Wirtschaftstandort Europa ist. Das Interview könnt Ihr in unserem Youtube-Video sehen.

Glückwunsch Herr Obermann,
Endlich die Erkenntniss, dass das Festnetz nicht antiquiert ist, sondern hier weiterhin die Zukunft der Telekommunikation liegt. Nach jahrelanger Vernachlässigung des Festnetzes wird jetzt zum Angriff auf die Kabelanbieter, wie Kabel Deutschland geblasen. Hat hier endlich die Einsicht Zugang gefunden, dass UMTS und LTE kein Ersatz für ein leistungsfähiges Kupfer- und Glasfasernetz sein können?
Man kann nur hoffen, dass auch die Regulierungsbehörde begreift, dass dringend benötigte und teure Investitionen in ein modernes Netz nicht mit immer niedriger werdenden Nutzungsentgelten durch die Wettbewerber vorangetrieben werden können.