Das Internet und die damit verbundene ständige Erreichbarkeit machen es selbstverständlich, dass wir überall arbeiten können. Diese immerwährende Verfügbarkeit sorgt aber auch dafür, dass uns Freizeit oder der klassische Feierabend ganz allmählich abhanden kommen. Eine zugegeben zugespitzte Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeitswelt, aber einen medialen Schmerzpunkt gibt es ganz offensichtlich: Magazin-Titel warnen vor den Auswirkungen auf die Gesundheit und die Ratgeberliteratur zum Zeitmanagement und Umgang mit Stress füllt die digitalen und analogen Bücherregale. Zu diesem Themenfeld ist schon viel geschrieben, gebloggt und gesendet worden. Viel, aber noch nicht alles und ganz bestimmt nicht das letzte Wort.
Eine kleine Enttäuschung vorweg: Eine Patentlösung für die ganz offenbar drängenden Fragen zu unserer Arbeit und unserer Zeit haben wir auch in der Diskussion beim telegraphen_lunch nicht gefunden. Allerdings haben die beiden Experten Markus Albers und Professor Hanno Sowade einige, wie ich finde, wichtige Aspekte der Debatte destilliert.



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