Alle Artikel zum Schlagwort "Regulierung"

Telekom bringt Wettbewerb in Monopolstrukturen

MonopolyIn der öffentlichen Wahrnehmung ist die Telekom ja häufig noch der alte Monopolist, der die Konkurrenz klein halten und seine Infrastruktur für sich behalten will. Fakt ist allerdings: Im Gegensatz zu anderen Mitspielern ist die Telekom regulatorisch verpflichtet, Wettbewerbern die Nutzung ihrer Netze zu ermöglichen. Davon waren wir ehrlich gesagt nicht immer begeistert. Inzwischen steht die Telekom jedoch  für offenen Netzzugang zu fairen und diskriminierungsfreien Konditionen. So werden wir die Wettbewerber beispielsweise auch unser neues Glasfasernetz nutzen lassen. Im Gegenzug wollen wir auch auf die Netze unserer Wettbewerber. Davon profitieren die Kunden, denn die haben dann eine größere Auswahl zwischen mehreren Anbietern. Und mehr Wettbewerb bedeutet im Allgemeinen auch sinkende Preise.
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  • maggie66: Die größte Unverschämtheit finde ich, was die Dutsche Annington und die Telekom leisten. Ich wohne in einer Annington-Wohnung und werde ab den 01.02.2013 zur Telekom gezwungen. Ich bin aber mit Unitymedia sehr zufrieden und will dort auch bleiben. Das Angebot von Congstar ist zu teuer. Bei UM zahle 25,00€ für Telefon und einen 50.000er Anschluß bei Congstar müsste ich 29,99€ zahlen und bekäme aber nur ein 32.000er Anschluß. Das hat doch nichts mit Wettbewerb zu tun, wenn mir ein anderer Anbieter aufgezwungen wird. Technisch wäre aufjedenfall möglich den UM und Telekom-Anschlußparallel zu nutzen. Eine absolute Unverschämtheit ist das was da abgeht. ...
  • Kritiker: Wenn du über ~800 m Leitungsweg hast brauchst du dir sowie so keine Gedanken über VDSL und Vectoring machen. Sprich wenn du aktuell nicht mal VDSL 25 bekommen kannst, wirst du auch in Zukunft ohne neue Technik (ODSLAM), die die Leitung verkürzt, nichts bekommen. So einfach ist das. ...
  • Patrick: Kann ja sein dass die Telekom investiert ... aber eindeutig an den falschen orten... es wäre doch sinnvoller erst die weißen Flecken mit DSL zu versorgen dann und sich dann zu den größeren hin zu arbeiten... Priorität setzen im sinne der Kunden. Aber mehr Geld ist ja das einzige was heutzutage zählt, und lte wird erst interessant wenn es erst spät oder gar nicht runtergedrosselt wird... klar für Handys vllt bei 1-2 GB aber als alternative zu einem festnetz DSL Anschluss muss mehr drin sein ... MfG ...
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Video-Interview: René Obermann zu den Ergebnissen des zweiten Quartals

Solide und insgesamt gute Zahlen hat die Deutsche Telekom heute für das zweite Quartal präsentiert. Und das, obwohl die Ergebnisse in der Telekommunikationsbrache zuletzt eher gemischt ausgefallen sind. Konzernchef René Obermann hat daher heute gemeinsam mit Finanzvorstand Timotheus Höttges die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr bestätigt.

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  • Ingo: Glückwunsch Herr Obermann, Endlich die Erkenntniss, dass das Festnetz nicht antiquiert ist, sondern hier weiterhin die Zukunft der Telekommunikation liegt. Nach jahrelanger Vernachlässigung des Festnetzes wird jetzt zum Angriff auf die Kabelanbieter, wie Kabel Deutschland geblasen. Hat hier endlich die Einsicht Zugang gefunden, dass UMTS und LTE kein Ersatz für ein leistungsfähiges Kupfer- und Glasfasernetz sein können? Man kann nur hoffen, dass auch die Regulierungsbehörde begreift, dass dringend benötigte und teure Investitionen in ein modernes Netz nicht mit immer niedriger werdenden Nutzungsentgelten durch die Wettbewerber vorangetrieben werden können. ...
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Amtlich: Telekom hat Wettbewerber nicht behindert

Foto: The.Comedian flickr.com

Foto: The Comedian flickr.com

Im Wettbewerb zwischen den Konkurrenten und uns wird zweifellos mit harten Bandagen gekämpft. Im deutschen DSL-Markt wird das Neukundenpotenzial kleiner und die Preise fallen – da hat keiner etwas zu verschenken. Heikel ist die Situation, weil unsere Konkurrenten immer auch unsere Kunden sind: Vodafone, Telefonica und Co. beziehen Vorleistungen von der Deutschen Telekom. Wenn bei der Bereitstellung von Anschlüssen für Kunden etwas schief läuft, wird von Wettbewerbern gerne behauptet, die Telekom wolle sie behindern . So hatte Vodafone im Oktober 2009 ein Verfahren wegen “missbräuchlichen Verhaltens” gegen uns bei der Bundesnetzagentur angestrengt. Grund waren Probleme bei der Einführung der neuen IT-Plattform WITA (Wholesale IT-Architektur). Jetzt hat die Bundesnetzagentur das Verfahren eingestellt. Auch nach fast zwei Jahren Recherche konnte die Behörde kein missbräuchliches Verhalten feststellen.

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  • Leser: Stichwort WITA: Wenn die Deutsche Telekom es auch Jahre nach Einführung nicht schafft, eine Software bereitzustellen, die eine umfassende und problemlose Abwicklung von Geschäftsvorfällen ermöglicht, dann ist entweder die Deutsche Telekom oder die auftragnehmenden Softwarefirmen als inkompetent zu bezeichnen. Ich habe selbst die Beschränkungen dieser Software erlebt und kann dies nur als willkürliche Behinderung der Wettbewerber oder als sagenhafte Inkompetenz bezeichnen. Ersteres wurde von der Bundesnetzagentur ja verneint. Na dann bleibt ja noch die zweite Möglichkeit. ...
  • Michael: Wie wär's denn mit Testen? Manchmal entsteht der Eindruck wir wären bei Software und IT-Projektplanung und -Umsetzung noch in der Steinzeit. ...
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Breitbandarmut geht alle an

Ausbaustand Breitband Festnetz 2010

Die Informationsgesellschaft hat ihre eigene Armut: Die Versorgung mit Bandbreite. Gerne auch digitale Kluft genannt. Wir bekommen nicht nur von Kunden und Bürgermeistern E-Mails mit Klagen über die lokale Versorgung, auch in den Regionalmedien ist Anschluss an mehr Geschwindigkeit immer wieder Thema. Rund 2 Prozent der Telekom-Anschlüsse in Deutschland sind nicht mit Breitband versorgt; bei den restlichen 98 Prozent können Geschwindigkeiten ab 384 kbit/s angeboten werden – an 91 Prozent der Anschlüsse ist 1 Mbit/s (Stand Dezember 2010) verfügbar. Da kann es eng werden mit Videos und dem Upload auf flickr. weiter lesen

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  • Jürgen Albrecht: Hallo Herr Nierwetberg, gerne würde ich mit ihnen hier auch über die Probleme mit dem Netzausbau sprechen. Da dies auch in Streichental, Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg eine Sache ist die unter den Nägeln brennt. Leider sind wir aber seit Jahren gezwungen kleine Brötchen zu backen. Mobilfunk Fehlanzeige (Funkloch). Netzausbau unbezahlbar zu wenige Leute und zu weit weg. Was nun seit drei Jahren dazu kommt wir müssen drum kämpfen das wir überhaupt noch einen Anschluss haben. Da die Leitungen in einem misserablen Zustand sind. Alleine dieses Jahr habe ich schon zig mal den Störungsdienst gerufen. Immer dauert es Tage bis eine Behebung der Störung erfolgt letzte Jahr (2011) dauerte es sogar Wochen. Da freut man sich wenn die Werbung einem schnelles Internet und HomeEntertainment verspricht und man dann letzendlich von der Telekom an einer Leitung verhunger gelassen wird, welche noch nicht mal zuverlässig ihre Grundaufgaben versieht. In wie was das Dienst am Kunden ist möxhte mir doch mal jemand beantworten. Aber vielleicht ist ja Streichental einer der Gräben die Herr von Damme gerne zuschütten würde? ...
  • Gerry: Super! Hier im Ortsnetz wurden die rostigen TI Linecards durch neuere ersetzt. Die machen 16Mbit/s, kann man aber halt nur als IP-only buchen. Is nicht so schlimm, muss man halt drauf achten, dass der DSL-Router mitspielt. DSL-RAM gibt's jetzt auch für diejenigen die bisher nur 3000 oder weniger bekommen konnten. Ich hätte noch 3 Ortsnetze wo auch so aufgerüstet werden sollte, dann wär ich für's erste wieder mit der Telekom versöhnt :-) ...
  • Sascha: Also erstmal auch von mir ein Lob für die Ehrlichkeit in diesem Artikel, jedoch gibt es auch bei mir einige Kritikpunkte, die ich deutlich und laut zu beanstanden habe! Erstens: Ich wohne in einer 100.000 Einwohner Stadt im Ruhrgebiet, also nicht wie viele die sich beklagen "Auf dem Dorf" und bekomme trotzdem nicht mehr als eine 1000er Leitung rein, was sehr nervig ist. wenn man gleichzeitig 3 PCS über diese Leitung laufen lässt! Und wenn ich dann noch Lese, dass einige Kunden bei einer 384er Leitung sitzen, frage ich mich ernsthaft ob wir noch in den frühen 90ern sind! Zweitens: Es kann nicht sein, dass Kunden für ein WENIGER an Leitsung bzw. für ein minderwertiges Produkt das GLEICHE bezahlen müssen. Dies ist nicht nur bei der Telekom so sondern auch bei vielen anderen Anbietern. Drittens: Es ist richtig das sich auch andere Anbieter an dem Netzausbau beteiligen sollten, nur sollte man sich dabei mal fragen, wer Geld dafür bekommt, dass andere Anbieter die "alten" Telekom Leitungen nutzen dürfen? Nach meinem Wissensstand ist das wohl die Telekom. Und wer entgeldlich seine Leitungen an weitere Anbieter "weitervermietet" hat auch Sorge für eine Instandhaltung zu tragen, so ist es in jedem Mietverhältnis und deshalb finde ich sind Klagen durchaus berechtigt! Wäre ja eine schöne Sache, wenn mein Vermieter von mir Verlangen würde, die Instandhaltung der Wohnung zu bezahlen! Es kann einfach nicht sein, dass einige wenige immer und immer mehr an Leistund erhalten (die Ballungszentren) um auf diese Art sich schmücken zu können und kaum ist man aus den Stadtzentren raus, werden Kunden im Regen stehen gelassen---> Herzlich willkommen im finsteren Mittelalter des Internets! ...
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