Alle Artikel zum Schlagwort "telegraphen_lunch"

Epoche machen!

Das Internet und die damit verbundene ständige Erreichbarkeit machen es selbstverständlich, dass wir überall arbeiten können. Diese immerwährende Verfügbarkeit sorgt aber auch dafür, dass uns Freizeit oder der klassische Feierabend ganz allmählich abhanden kommen. Eine zugegeben zugespitzte Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeitswelt, aber einen medialen Schmerzpunkt gibt es ganz offensichtlich: Magazin-Titel warnen vor den Auswirkungen auf die Gesundheit und die Ratgeberliteratur zum Zeitmanagement und Umgang mit Stress füllt die digitalen und analogen Bücherregale. Zu diesem Themenfeld ist schon viel geschrieben, gebloggt und gesendet worden. Viel, aber noch nicht alles und ganz bestimmt nicht das letzte Wort.

Eine kleine Enttäuschung vorweg: Eine Patentlösung für die ganz offenbar drängenden Fragen zu unserer Arbeit und unserer Zeit haben wir auch in der Diskussion beim telegraphen_lunch nicht gefunden. Allerdings haben die beiden Experten Markus Albers und Professor Hanno Sowade einige, wie ich finde, wichtige Aspekte der Debatte destilliert.

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  • weiss: Forderungssache Deutsche Telekom AG RAe Seiler & Kollegen Ich möchte Sie auffordern mir endlich den Original Vollstreckungstitel zukommen zu lassen da die Angelegenheit bereits seit dem 13.07.2012 erledigt ist. und daß Sie dies auch der Schufa mitzuteilen. ...
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Von Skandalisierung und Medienaufsicht – Thesen zu Algorithmen im Netz / Video

Als mich irgendwann, vielleicht vor zehn, elf Jahren, ein Kollege auf dieses neue Wunderding namens Google aufmerksam machte, tat er das mit folgenden Worten: “Das ist eine Suchmaschine, die liefert viel bessere Treffer als die anderen.” Und die Startseite war auch nicht so vollgestopft mit Werbung wie bei Yahoo oder – wie heißt das Ding mit dem Hund noch mal? – richtig, Lycos. Natürlich habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wie diese Suchergebnisse zustande kommen. Weder bei Google, noch bei Yahoo oder Lycos. Man ist ja einfacher Anwender. Mittlerweile gibt es noch eine Reihe anderer Wunderdinge wie etwa Facebook oder Twitter oder Amazon oder, oder, oder.

Und es gibt eine allmählich Fahrt aufnehmende Diskussion darüber, wie Suchergebnisse, Statusmeldungen oder Shopping-Empfehlungen, die wir erhalten, zustande kommen. Eben dieser Frage sind wir nachgegangen beim telegraphen_lunch in Berlin, Thema: “Scheuklappen im Netz -Übernehmen Algorithmen die Kontrolle über unser Wissen?” weiter lesen

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  • Meyer: Die Politik wünscht sich nur "points" bei den Wählern. Die Suchalgorithmen werden auch Fachleute nicht verstehen, da es sich nicht um 20-Zeiler-Code handelt, sondern um ein riesiges Welt-Konzern, der durch seine Steuer auch die Politik finanziert ;( Zeitverschwendung! ...
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telegraphen_lunch: Scheuklappen im Netz – Übernehmen Algorithmen die Kontrolle über unser Wissen?

Seifenblasen. Foto: marfis75/flickr

Seifenblasen. Foto: marfis75/flickr

Suchmaschinen und soziale Netzwerke organisieren den Informationsfluss im Netz. Komplizierte Algorithmen trennen hierbei im Idealfall Relevantes von Nebensächlichem und ermöglichen individuell maßgeschneiderte Informationsangebote. So entsteht, wie es Eli Pariser in seinem gleichnamigen Buch „The Filter Bubble” nennt, ein „persönliches Ökosystem“. Gefüttert wird dieses System durch das Surfverhalten der Nutzer. Nur wenige Menschen kennen und verstehen die Mechanismen hinter Suchanfragen und Netzwerk-Diensten, weshalb Eli Pariser zu bedenken gibt, dass die „Filter Bubble“ irgendwann von „neuen Ideen, Themen und wichtigen Informationen“ abschottet – uns also intellektuell isoliert.

Wo verläuft die Grenze zwischen hilfreicher und notwendiger Auswahl einerseits und einer Isolation von Internet-Nutzern in individuellen „Filter Bubbles“ andererseits? Und wie ist es um die Transparenz von „Scheuklappen im Netz“ bestellt?

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Update: Doch alles noch nicht grün? Eindrücke vom telegraphen_lunch zu Green IT

Die IT-Industrie setzt weltweit mittlerweile mehr CO2 frei als der Luftverkehr. Ist die viel beschworene „grüne“ IT also gar nicht so grün? Ist sie eher Dreckschleuder als Klimaretter? Diesen Fragen wollten wir beim telegraphen_lunch in Berlin nachgehen. Und hatten darum als Impulsgeber eingeladen Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft der Grünen-Bundestagsfraktion, und Florian König, Projektleiter des Green IT Beratungsbüros des BITKOM.

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telegraphen_lunch: Dreckschleuder oder Klimaretter – Wie “grün” ist ICT?

Ein Viertel aller CO2-Emissionen können bis 2020 in Deutschland allein durch den Einsatz von „grüner“ Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) vermieden werden. Das hat die Deutschland-Studie Smart 2020 der Global e-Sustainability Initiative ergeben. Doch bis 2020 ist auch mit einer Verdoppelung des Strombedarfs allein für die Internetnutzung zu rechnen, der nach Aussage der Bundesregierung aktuell bereits mehr als zehn Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland ausmacht. Und während die Welt in Durban den Klimaschutz vorantreiben will, steigt der Ausstoß des Treibhausgases immer schneller an, wie das US-Energieministerium gerade verkündet hat.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Klimaschutz-Beitrag von Green IT neu. Ist Green IT am Ende des Tages gar nicht so „grün“? Welchen Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz kann IKT leisten? Reicht es wirklich aus, anders zu konsumieren? Ersetzt die klimafreundlichere Videokonferenz tatsächlich den Flug zum nächsten Meeting?

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