Alle Artikel zum Schlagwort "telegraphen_special"

Alles unter Kontrolle?! Stimmen zur digitalen Identität vom telegraphen_special

FĂĽhre ich eigentlich ein Doppelleben, eins im Netz mit meiner „digitalen“ Identität und eins in der Realität mit meiner „echten“? Und habe ich ĂĽber meine digitale Identität die gleiche Kontrolle wie ĂĽber meine reale? Blicke ich auf meine eigenen Accounts im Social Web, so wĂĽrde ich sagen, ich habe Kontrolle darĂĽber, wie ich mich dort präsentiere. Wie die Luisa Vollmar da drauĂźen so ist. Und ich hätte auch die Möglichkeit, eine andere Luisa Vollmar zu kreieren. Tu ich nicht. Ich fĂĽhre also kein Doppelleben. Wenn ich ein schönes Foto aus dem Italienurlaub poste, dann war ich da auch. Und wenn ich vermerke, dass ich bei der Telekom arbeite, dann tu ich das auch. Andere aber vielleicht nicht. Die basteln sich einen zweite Identität im Netz, um dort jemand sein zu können, der sie sonst nicht sind. Geht auch – noch?!

Aber wird das auch mit fortschreitender Digitalisierung so sein? Wenn die Behördengänge sich immer mehr ins Netz verlagern und meine Krankenakte auch, was bedeutet das für meine Digitale Identität?

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telegraphen_special CeBIT: Homo Digitalis

Flickr/ JJ & Special K

Flickr/ JJ & Special K

Der Behördengang wird zu Hause erledigt; Arzt, Krankenhaus und Patient greifen auf dieselbe Patientenakte in der Wolke zu – die fortschreitende Digitalisierung bietet immense Chancen für die Vereinfachung des Alltags. Doch der neue Komfort durch ersparte Wege und Individualisierung erfordert sichere digitale Identitäten. Aber wie können wir die Kontrolle über unsere immer wichtiger werdenden Daten im Netz behalten? Müssen wir Komfort durch die Preisgabe unserer digitalen Identität erkaufen? Und können digitale Identitäten überhaupt sicher sein? Darüber wollen wir und das Meinungs- und Debattenmagazin The European gemeinsam mit Ihnen diskutieren:

 

Homo Digitalis – Universelle Datenverfügbarkeit erleichtert den Alltag. Doch was bedeutet das für meine digitale Identität?

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EindrĂĽcke vom telegraphen_special: WebTV

„Ist das klassische Fernsehen ein Auslaufmodell?“ –  dieser Frage wollten wir während der IFA 2011 in Berlin auf den Grund gehen. Dazu hatten wir am Freitag, 2. September, gemeinsam mit dem Meinungs- und Debattenmagazin The European zum telegraphen_special in den 4010 Telekom Shop geladen. Impulsgeber für den Abend waren Conrad Fritzsch, Gründer und Geschäftsführer des Internetmusiksenders tape.tv, Yousef Hammoudah, Director Interactive North bei MTV Networks, und Wolf-Christian Ulrich, Moderator der Sendung ZDF log in.

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  • Luisa Vollmar: Hallo Frank, Das tun wir doch schon. Wir bieten seit 5 Jahren mit Entertain interaktives Fernsehen an: ĂĽber "Meine Dienste" können Inhalte des Mediencenters auf dem Fernseher genutzt werden, z. B. E-Mails lesen, Fotos ansehen, Musiktitel abspielen, Wetter, ebay, Onlinevideothek/TV Archiv, persönliche Konferenz etc. DarĂĽber hinaus arbeiten wir kontinuierlich daran, wie wir unser Angebot ausweiten können und eine Vielzahl attraktiver, interaktiver Dienste unseren Kunden anbieten können. Uns ist dabei insbesondere daran gelegen, dass das in einer hochwertigen Form erfolgt - von der Einfachheit der Bedienung bis zum SpaĂź an der Nutzung. GruĂź Luisa ...
  • Frank Schiller: Technologisch scheint dies der Weg der Zukunft zu sein, aber durch Vorgaben der Inhaltehersteller / Anbieter erweiĂźt sich das Thema Digitales Rechtemanagement als hinderlich fĂĽr den Massenmarkt. Der Schwerpunkt sollte auf den verbreiteten Inhalten liegen. NatĂĽrlich ist es in Abhänigkeit der verwendeten Technologien möglich, dass sich die Art des Fernsehens ändert. Momentan ersteinmal in Punkto Bildqualität und Bedienbarkeit. Der geistige Nährwert des Fernsehens wird aber von den Inhalten bestimmt. Dennoch bemerkenswert, dass die Telekom mit dem Entertain Produkt sich deutlich positiv von den Mitbewerbern absetzen kann. Mal ehrlich, jeder der einen modernen Flach-TV mit größer 1m Bildschirmdiagonale hat, benötigt eine gute Signalquelle. Frage: Warum bringt der Mediareceiver kein Web 2.0 zum TV ? Einfache Apps wĂĽrden es ermöglichen Twitter, Facebook und Wetterinformationsdienste dort zu nutzen. Allerdings mĂĽĂźte zusätzlich eine Funktastatur ran. Es bleibt abzuwarten was Apple und Google demnächst präsentieren............. beste GrĂĽĂźe ...
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telegraphen_special zur IFA: WebTV – ist klassisches Fernsehen ein Auslaufmodell?

Foto: television (twicepix) / flickr

In den Achtzigern erlangten The Buggels mit dem Lied „Video Killed The Radio Star“ Weltruhm. Nach Jahrtausendwechsel und dem Siegeszug des Internets schickt sich nun das WebTV an, eben jene Fernsehwelt auf den Kopf und vielleicht sogar gänzlich in Frage zu stellen. Musik, Sport, Serien – jedes Genre hat einen eigenen Kanal im Internet. Programmredaktion ist ĂĽberholt – man schaut was man will, wann man will. So verstehen Kinder auch nicht mehr, warum sie die Sesamstrasse nicht jederzeit sehen können. Im Internet geht das doch auch.

Zusammen mit dem Meinungs- und Debattenmagazin The European wollen wir während der IFA dem Medienwandel auf den Grund gehen. Wie werden wir in fünf Jahren fernsehen oder werden wir überhaupt noch fernsehen?

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  • Michael: Wie wird das Fernsehen in 5 Jahren aussehen: Das Digitale Kabel und Satelitenfernsehen wird weiter bestehen als Grundversorgung. Jedoch wird der Trend von Heute sich weiter ausbreiten Entertain, SKY oder andere Premiumdienste zu nutzen. Fernsehen wird dann aber nicht mehr der Wohnung vorbehalten. 26" TV zum Tragen, iPhone App als Wifi Fernbedienung. So kann der Fernseher im Garten ĂĽber den Receiver im Wohnzimmer per WLAN versorgt werden. Pure Vernetzung von Shops, inet etc alles am TV im Fernseher, PC, Taplet iPhone. Den Artikel aus der Werbung oder der Sendung vormerken oder direkt kaufen. Es kann viel passieren aber solang der Konkurenzkampf nicht konstruktiv und innovativ bleibt wird es eher schleppend. Ende der GEZ muss her ...
  • Michael: Zitat: "Wie werden wir in fĂĽnf Jahren fernsehen oder werden wir ĂĽberhaupt noch fernsehen?" Anmerkung dazu: Wenn man gerade mal per LTE oder mit noch weniger versorgt ist, kann man sich so eine Ăśberlegung in den nächsten Jahren getrost sparen. Wenn Glasfaser, welche bis zum letzten Verteiler (FTTC) oder gar bis in den Keller geht (FTTB), weiterhin nur fĂĽr ISDN- und Analog-AnschlĂĽsse genutzt werden, dann erscheint so eine Fragestellung schon aberwitzig. Wie soll sich etwas mit privaten Investitionskosten durchsetzen, wenn man nicht weiĂź, ob man ab dem nächsten Umzug wieder darauf verzichten muss? Manche Internet-Anbindungen reichen bestenfalls fĂĽr einen Videokanal - oder nicht mal dafĂĽr. Wollen verschiedene Personen in einem Haushalt unterschiedliche Kanäle nutzen, nimmt die Anzahl der dafĂĽr passenden Internet-Anbindungen merklich ab. Hat man auch daran schon mal gedacht? ...
  • Peter: Ich glaube das normale Fernsehen wird so bald nicht aussterben. WebTV ist in meinen Augen gegenwärtig eher als Ergänzung und nicht als Substitut zu sehen. Zumal man leider immer noch nicht ĂĽberall einen ausreichend schnellen Internetanschluss (DSL, Kabel, LTE oder was auch immer) bekommt. AuĂźerdem sind IPTV Angebote leider immer noch nicht so fehlerfrei wie herkömmliches Fernsehen. Otto-Normal-Verbraucher ohne besondere technische Affinität wird da schnell genervt sein, wenn auch noch das TV abstĂĽrzt. MfG ...
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